Samstag, 17. Januar 2009

...und Karnaval!

Nach der Pesta Siaga war dann auch noch so eine Art Karnaval, aber auch nur fuer die von der Schule ausgewaehlten Kinder - keine Ahnung, warum, sie haetten ja alle dran teilnehmen lassen koennen. Aber so wurden die ausgewahlten Kiddies von den Lehrern umgezogen und zurechtgemacht und es hatten auch alle eine ganz bestimmte Funktion: da gab es die Person, die Kultur repraesentiert, und den Religion-Menschen und Bali-Menschen und so, also alles Kostueme mussten irgendetwas repraesentiere. War aber ganz nett anzusehen und ich bin auch in den Genuss gekommen: Pak Lis' Frau war naemlich da und hat die Kinder geschminkt und ihnen die Haare gemacht (voll der Aufwand war das, fuer 15 Minuten Umzug durch das Dorf dann), und spaeter hat sie dann auch mich geschminkt und ich durfte die Pakaian Merah, die rote Kleidung fuer den roten Tanz (ein traditioneller Tanz in Solo) anziehen! ;-) 

Die Schueler in ihren Verkleidungen!

Hier nochmal die Jungs, da kann man die Verkleidungen etwas besser erkennen!

Ich geschminkt und angezogen - aber in echt war ich noch viel weisser und ich haette gern ein bisschen Wimperntusche gehabt! ;-) Hab auch vergessen, dass man dabei nicht mit offenem Mund laecheln darf und jetzt sieht man ganz untraditionell meine Zaehne! ;-)

Ich noch mal in voller Pracht und Tanz-Pose!


Pesta Siaga

Am Samstag war in der Schule ein Fest: die Pesta Siaga, das war so eine Art Pfadfinder-Veranstaltung mit ganz vielen Wettbewerben, an denen ausgewaehlte Schueler der Grundschulen von dem ganzen Bereich hier (Gabus-Grobogan) teilgenommen haben. Sie mussten solche Wettbewerbe machen wie Stelzenlaufen, Ball rueckwaerts werfen und ein anderer faengt ihn auf, oder auch Tanzen, aber es waren auch diese militaerisch anmutenden Sachen dabei, wo sie stramm stehen und irgendeinen Pfadfinder-Krams herunterrattern mussten. Aber es war ganz lustig und nett und vor allem hat meine Schule den Erster-Preis-Pokal gewonnen! Da hat es sich ja gelohnt, dass ich die ganze letzte Woche immer nur halber Unterricht hatte, weil staendig fuer diese Pesta Siaga geuebt wurde - aber es hat auch ein bisschen mehr Spass gemacht, den Kindern beim Ueben zuzuschauen und mit ihnen zu quatschen, also nur Unterricht zu machen! ;-) 

Die Jungs meiner Schule beim Tanzen!

Und die Maedels beim Tanzen - ich hab sogar ein bisschen von dem Tanz mitgelernt!

Die Maedchen mit ihren schicken Weihnachtsschmuck-Accessoires! ;-)

                                                                      Beim Stelzenlaufen!

Sulursari im Januar

Seit wir aus Sumatra wiedergekommen sind, ist ganz viel passiert (oder nicht sooo viel, aber ein paar grosse Sachen). Das erste davon ist, dass ich jetzt alleine in Pak Parmans Haus wohne, weil Sara das Haus gewechselt hat. Wir haben naemlich Mauese als Mitbewohner und damit ist sie nicht zurecht gekommen, weil sie solche Angst vor ihnen hat. Ich habe damit aber kein Problem und will auch nicht wechseln, weil ich mehr als zufrieden mit meiner Gastfamilie und auch sehr gluecklich dort bin; also wohnen wir jetzt getrennt. Ihr neues Haus ist aber nur gute 200 Meter entfernt, was ja nicht so weit ist. Ausserdem finde ich das auch nicht so schlimm, weil ich ein paar Probleme mit Sara und ihrer Art hatte und sie mir teilweise sehr auf die Nerven ging. Jetzt ist es im Haus zwar ruhiger, weil niemand mehr da ist, der nonstop redet, aber angenehmer. Ausserdem kommen die Jungs jetzt auch wieder haeufiger, also jeden Abend ;-), zu uns ins Haus, was ueber November und Dezember sehr abgeschwaecht war, und daher sind die Abende jetzt immer gefuellt mit Stimmengewirr, dass ich nicht verstehe, weil sie ja alle Javanisch sprechen und ich das noch nicht kann! (Aber ich bin am Lernen ;-) ). Manchmal verwandeln wir es in ein Kasino und spielen Karten mit Geldeinsatz: 3 Cent pro Spiel ;-) ! Davon kann man hier aber eine Menge kaufen.

Am Donnertstag-Abend wurde unser Haus zu einer Musholla (eine Art kleine Moschee) und der ganze grosse Raum war zum Bersten voll mit Frauen in den traditionellen muslimischen Gewaendern. Sie gehoeren alle so einem Frauen-Club an und auch Pak Parmans Schwester und weil deren Haus aber zu klein ist, haben sie sich hier zum Beten getroffen. Das machen sie jeden Donnerstagabend, um den heiligen Freitag einzuleiten, und jedes Mal in einem anderen Haus. Ich durfte sie begleiten und musste dabei Jilbab tragen (dass heisst, ich wollte es auch, um ihnen meinen Respekt entgegenzubringen). Nur beim Beten bin ich nach hinten gegangen; aber sie haben ja auch gesungen und natuerlich gegessen! Das war sehr spannend und ueberhaupt, empfinde ich den Islam hier als eine sehr menschliche und auf eine Art liebevolle Religion. Ich habe viele Gespraeche mit Pak Parman ueber den Islam und Religionen insgesamt. Hier sind die Muslime so nett und freundlich, wie es die Naechstenliebe der Christen vorschreibt, und in Sachen Naechstenliebe kann ich hier mehr Beweise finden als zu Hause in unserer christlichen Gemeinschaft. Die Bilder der fanatischen Muslime, die sich nach dem 11.September in vielen Bereichen Europas gebildet haben, gibt es hier zwar auch, aber es gibt genauso gut fanatische Christen. Und diese Fanatiker sind nur ein winziger Bruchteil! Hier sind alle einer Meinung: die Fanatiker sind schlecht und boese oder wie man das ausdruecken soll; der fanatische Islam wird hier keinesfalls unterstuetzt und ich habe auch noch nie irgendwelche Probleme gehabt, weil ich Christin bin! Die gibt es hier ja auch und hier leben alle friedlich miteinander. Mit Pak Parmans Worten: Disini ada aman saja! (Hier gibt es nur Frieden!).

Ich inmitten all der Frauen, die ganz gluecklich darueber waren, dass ich dabei war!

Ich neben dem Imam, dem Gebetsleiter sozusagen (wie ein Pastor).

Die Jungs, die auch mitgemacht haben.

Sumatra: durcheinander

In Bukit Lawang gibt es auch noch andere Affen als Orang-Utans!

Ein Haus nach traditioneller Art in dem Batak-Dorf.

Kunsthandwerk der Batak - ich habe so einen Kalender gekauft, mit dem man heraufinden kann, in welchem Monat man mal heiraten wird! (Aber je oefter man es macht, desto oefter muss man auch heiraten - also bei mir ist es bisher April, August und September! ;-) )

Der Spiso-Piso-Wasserfall in seiner ganzen Pracht.

In Bukittinggi: Eine Weberin beim Songket-Weben.

Sumatra: Danau Toba

Die wunderschoenste Kulisse vom Danau Toba!! Da auf der Plattform, das bin ich und dahinter Sara! ;-)

                                                                              Wow!

Erin und ich - ich hatte spaeter einen Sonnenbrand. ;-)

Unser Weihnachtsbaum dieses Jahr - die Hostels hatten alle ganz wunderschoen dekoriert und da ist dann auch WIRKLICH total das Weihnachtsfeeling aufgekommen... ;-)

Beim Wasserfall (vor mir) und hinter mir der Danau Toba!

Sumatra: im Dschungel

Eine dicke Orang-Utan-Mama mit Baby (links, schaut genau hin!) in der Fuetterungsstation.

Ein Orang-Utan im Wald, der unsere zum Mittagessen verspeiste und dann weggeworfene Wassermelone noch weiter auffuttert... ;-) 

Ich, Erin, Sara und Thomas, unser Guide, der sehr nett und lustig war und mich immer an Juergen Vogel erinnert hat! ;-)

Ein Wasserfall im Dschungel - durch sowas sind wir auch gewatet auf unserer Wanderung!

Unsere Untrekunft am Abend und die Indonesier, die den ganzen Krams fuer uns dahingeschafft und gekocht haben!

Die erste grosse Reise: Sumatra

Sumatra ist tatsächlich ganz anders als Java: es ist kälter, es regnet mehr, es ist grüner, die Kühe sind dicker, es ist leerer und die Menschen haben einen anderen Akzent. Aber es ist wunderschön und wir, also Erin, Sara und ich, haben die Regentage immer sehr gut abgepasst, weil wir genau dann immer weitergereist sind und somit in Bussen saßen! ;-)
Als allererstes sind wir nach Bukit Lawang gefahren, direkt nach unserer Ankunft am Flughafen in Medan. Darüber war ich sehr glücklich, weil man dort doch die Orang-Utans anschauen kann! So haben wir dann auch ein sehr interessantes Weihnachtsfest verbracht: An Heiligabend sind wir zuerst zu einer angeblichen Fledermaushöhle gelaufen, aber außer Dunkelheit, rutschigen Steinen und bis in die Unterwäsche kriechenden und beißenden Ameisen haben wir dort nichts gefunden, nicht mal das kleinste Fledermäuschen. Später sind wir dann zur Orang-Utan-Fütterungsstation gegangen und haben uns die süßen Affen angeschaut, aber mir hat es besser gefallen, als wir sie im Wald gesehen haben. Am ersten und zweiten Weihnachtstag haben wir nämlich eine Trekkingtour durch den Dschungel gemacht und dabei sind uns drei Mal Orang-Utans begegnet. Man muss aber dazu sagen, dass die Orang-Utans, die wir gesehen haben, nur halbwild sind, die ganz wilden verstecken sich tiefer im Wald. Wir haben sogar Mamas mit Babys gesehen! Ich habe bestimmt eintausend Fotos gemacht, aber ich lade hier nur ganz wenige hoch, weil das immer so ewig dauert. Übrigens weiß ich jetzt was Orang Hutan, wie er auf Indonesisch heißt, bedeutet: Mensch-Wald, also Waldmensch! ;-) Die Trekkingtour war teilweise sehr anstrengend, weil es dauernd auf und ab und durch Gestrüpp und über Felsen und durch matsch ging, aber es hat sich allemal gelohnt. Wir haben abends in so ganz einfachen Zelten am Fluss übernachtet und konnten auch in Fluss baden gehen. Es war aber ein bisschen kalt, weil die Sonne an dem Tag nicht geschienen hat. Am nächsten Tag sind wir dann noch ein Stück weiter gewandert und dann später fast eine Stunde lang in riesigen Gummiringen auf dem Fluss zurückgeraftet – das war lustig!
Nach Bukit Lawang sind wir dann nach Berastagi gefahren; das ist eine Stadt in den Bergen, was man auch sehr gemerkt hat: das Wasser beim Duschen war eisig kalt und auch sonst hat mich die Stadt eher an die Anden in Bolivien erinnert als an Indonesien. Dort sind wir mit einer Gruppe SEHR fotogarfier-begeisterter Malaysier – dass heißt, jeden zweiten Schritt ist einer von ihnen vorausgelaufen und hat geschrien: Smile! – auf den Gunung Sibayak gestiegen, das ist ein noch aktiver Vulkan und man kann von oben aus auf ganz Berastagi und noch weiter gucken – wenn es nicht bewölkt ist, so wie in unserem Fall. Es gibt auch ganz viele Sulphurgeysire dort oben und der Gestank nach faulen Eiern hatte ich auch noch nach dem Duschen abends an mir! ;-) Vielleicht kam das aber auch davon, dass wir danach noch in heißen Quellen gebadet haben, die natürlich auch voller Sulphur waren!
Von Berastagi aus haben wir dann so eine Art kulturelle Busfahrt zum Danau Toba unternommen, was sehr toll was, weil einem die 6 Stunden Busfahrt dann viel kürzer vorkamen. Zuerst sind wir in ein Batak-Dorf gefahren – die Batak sind ein altes Volk in Sumatra und haben eine große Tradition. Wir hatten einen sehr guten Führer, der uns herumgeführt und uns dabei all unsere Fragen beantwortet hat! Danach haben wir Spiso-Piso angeschaut, einen Wasserfall, zu dessen Plattform man ganz genau 290 Stufen heruntersteigen muss, dann kann man ihn ganz frontal anschauen. Außerdem hat man einen wundeschönen Ausblick auf den Danau Toba. Da sind wir dann auch direkt hin, nachdem wir noch ein Batak-Königsdorf oder so angeschaut haben (das mangels Erklärungen oder Führung etwas eintönig war). Der Danau Toba ist ein riesiger Kratersee, mit der Insel Samosir (die eigentlich keine Insel ist, weil sie über einen kleinen Landsteg mit dem Festland verbunden ist) in seiner Mitte. Diese Insel ist sehr beliebt bei Touris und auch bei Einheimischen und gerade über Silvester war es dort sehr voll – zumindest nach angaben der Hostelbesitzer, die alle behauptet haben, alle Zimmer seien schon voll. Ich hatte aber manchmal den Eindruck, in einer Geisterstadt zu sein: alle Restaurants leer, die ach so vollen Hostels dunkel, nur wenige Menschen auf den Strassen. Ich hab wirklich keine Ahnung, wo sich all diese Menschen versteckt haben (es müssen ja doch welche da gewesen sein, denn unser Boot zur Insel war ja auch ziemlich voll). Aber es ist wirklich schön dort und wir haben ein paar herrliche Tage mit schwimmen und sonnen und faulenzen zugebracht. Silvester haben wir mit zwei Französinnen, Mutter und Tochter, verbracht, die uns auf eine Flasche Champagner eingeladen hatten. Viel Feuerwerk gab es nicht, ein paar vereinzelte Knaller und drüben auf dem Festland in Parapat konnten wir ein paar mehr Knaller beobachten, aber es war eher ein ruhiges Silvester. 
Unsere letzte Etappe war dann Bukittinggi, eine Stadt in der Mitte Sumatras und eine 14-stündige Busfahrt von Parapat entfernt. Im Bus war es arktisch kalt – ich stelle immer wieder fest, dass indonesische Fahrer kein Gespür für die Klimaanlage haben. Ich saß neben einem Soldaten in meinem Alter, der sehr nett war und so haben wir die lange Busfahrt mit Quatschen zugebracht und ich hab ihn übers indonesische Militär ausgequetscht, darüber hab ich mich hier nämlich noch nie unterhalten. Bukittinggi ist wieder eine Bergstadt und wir waren leider zu kurz da – nu einen Tag, den wir in einem Dorf verbracht haben, das bekannt ist für seine Songket-Weberei. Diese Songket-Stoffe sind auch wirklich sehr schön, mit goldenen oder silbernen Fäden eingewebt. Abends hatten wir dann ein Verabschiedungsdinner, weil Sara und ich ja wieder nach Java zurückkehren mussten, aber Erin schon mit ihrem Freiwilligenprogramm fertig ist und jetzt noch drei Monate durch Indonesien, Malaysia und Thailand reist. Also ist sie nicht mehr mit uns zurückgeflogen, das haben wir dann allein gemacht! ;-) 
Diese Reise war sehr schön und ich freue mich, eine andere Insel von Indonesien kennen gelernt zu haben und die ganzen Unterschiede sehen zu können. Ich könnte noch ganz viel mehr erzählen, aber darauf müsst ihr dann warten, bis ich wieder zu Hause bin!  

Noch mehr Fotos aus Yogya

Die beruehmten Wayang Kulit-Figuren aus Bueffelhaut geschnitten und wunderschoen angemalt.

Ich mit einr der Wayang Kulit-Szenerien, diese hier symbolisiert den Himmel.

Was nicht passt, wird passend gemacht! ;-) (nahe dem Pasar Ngasem)

Und man kann sich auch zu dritt auf ein Becak quetschen, dass schon fuer zwei europaeische Hintern sehr eng ist! ;-)

Becak-Fahrer beim Pause machen und Schach spielen.

Yogyakarta

Prambanan in Regen - der eine Tempel links wurde gerade renoviert.

Ich vor einem der Tempel - es ist sehr schwierig, sie ganz drauf zu bekommen, weil sie so gross sind! ;-)

Abends beim Ramayana-Ballett: wir und die ganzen wunderschoenen Taenzer!

Hier bin ich Multimillionaer: drei Millionen hab ich mal so locker abgehoben! ;-)

Dieses wunderschoene Batik-Bild, dass man hier leider kaum erkennen kann, ist mein - ich hab es gekauft und freu mich schon aufs Aufhaengen! ;-)

Noch im Dezember...

...war ich, wie angekündigt, mit Sara und Erin in Yogakarta und das ist bisher meine Lieblingsstadt in Indonesien. Yogya wird auch die Kultur- und Universitätsstadt schlechthin genannt, weil man dort Tage verbringen kann, um die ganze Kultur kennen zu lernen und all die verschiedenen Veranstaltungen anzuschauen, und weil es der Ausgangspunkt zum buddhistischen Tempel Borobodur und dem hinduistischen Tempel Prambanan ist. Da wir uns Borobodur ja schon im September angeguckt haben, stand diesmal Prambanan auf dem Programm. Wir hatten anfangs ein bisschen Pech mit dem Wetter, weil es die ersten zwei Tage geregnet hat, und so haben wir Prambanan auch im Regen besucht. Dafür waren dann aber nicht so viele Touris da! Prambanan ist wie Borobudur sehr eindrucksvoll und voller detailverliebter Reliefs rund um die Tempel. Ich hätte mir dort einen Führer gewünscht, weil es zwar einige Infotafeln gibt, aber wirklich was lernen kann man daraus nicht (und zuerst musste man auch raten, welche Tafel denn zu welchem Tempel gehört ;-) ). Was ich am schönsten fand an dem Ausflug war, dass wir uns abends das Ramayana-Ballett angeschaut haben, dass dort immer aufgeführt wird. Es erzählt so eine komplizierte Liebesgeschichte mit Entführung und Krieg um die Braut, so eine romantischer Kitsch, aber die Kostüme und auch die Tänze sind total beeindruckend. Und am Ende konnten wir noch ein Foto mit all den Schauspielern machen! Da kann ich euch jetzt auch mal zeigen, wie hier so traditionelle Kostüme aussehen.
Die anderen Tage in Yogya haben wir ganz gemütlich und auch touristisch verbracht und den Kraton (den Sultans-Palast), den Taman Sari (den Wasserpalast des Sultans), den Pasar Ngasem (den Vogelmarkt, auf dem man aber von Vögeln über Hamster bis hin zu Affen und Leguanen alles Klein- bis Mitteltier kaufen kann), den Pasar Beringharjo (den Hauptmarkt, auf dem man alles mögliche und vor allem Batikstoffe kaufen kann) und ein paar Museen angeguckt, rumgebummelt, Essen probiert, zufällig an einem Doku-Film-Festival teilgenommen haben und es uns gut gehen lassen. Ich hätte gut und gerne noch mehr Tage dort verbringen können! ;-)

Dezember in Sulursari

Am 8. Dezember war ein muslimischer Feiertag in Indonesien (leider vergesse ich den Namen immer, weil der arabisch ist) und da wurden zur Ehre Muhammads Ziegen und Kuehe geschlachtet. Hinter unserem Haus wurden drei Ziegen getoetet, was sehr spannend war, weil ich noch nie gesehen hab, wie ein Tier bis zum Fleisch verarbeitet wird! Das Fleisch wurde dann spaeter an alle verteilt!

Hier werden fie Ziegen gerade aufgehangen und dann wurde ihnen das Fell abgezogen!

Die Hochzeit des Sohnen meines Schuldirektors - gluecklicherweise waren wir eingeladen, da konnte ich noch mal Fotos machen! ;-)

                                                               Ich und das Brautpaar!

Sulursari im November

Aknan (hab herausgefunden, dass das mit k und nicht mit d geschrieben wird) und ich an seinem Geburtstag.

Ayu und Aknan und sein Geburtstagskuchen in indonesischer Variante mit gelbem Reis, Nudeln, Gemuese und Huehnchen! Den haben wir dann spaeter verspeist, weil Aknan das mit seinem einen Jahr noch nicht essen darf! ;-)

Meli und Gitri, zwei meiner Lieblingskinder, im "Garten" neben unserem Haus.

Die Ziegen neben unserem Haus! Ich hoere sie immer meckern, sie leben naemlich direkt neben meinem Zimmer! ;-)

Ich beim Pfannkuchen machen - das geht auch mit improvisierten Zutaten wie zum Beispiel Kondensmilch! ;-)

(Sorry, dass das alles so verspaetet kommt, aber beim letzten Mal konnte ich die Fotos komischerweise nicht hochladen.)

So dies und das

Ich mit Intek, dem Koreaner, und Erlina (noch im November, als Intek da war...).

Ich mit meinen suessen Viertklaesslern: Tantri, Erlina und Pingki

Im Bus nach Purwodadi, der diesmal sehr voll war; die Leute hingen zu den Tueren raus! ;-)

Das ist das Lehrerzimmer meiner Schule - der Mensch ganz hinten, Pak Wik, ist mein Schuldirektor

Bu Hernas hat mich einen Jilbab anprobieren lassen - und dann wurde mir gesagt, dass ich mit Jilbab viel huebscher sei! ;-)

Ein paar meiner Lehrer: Pak Wartono, Pak Kus und Bu Hernas