Nachdem ich geschätzte Jahrhunderte gewartet und gewartet habe, kam im Juli endlich eine Antwort von meiner Entsendeorganisation, dem ICJA, - ich werde ab Mitte September für 9 Monate das entzückende Deutschland verlassen und mich ins wunderschöne Indonesien begeben!
Indonesien liegt direkt über Australien und unter Malaysia, der Äquator teilt es einmal in seiner Mitte und daher ist es das ganze Jahr lang tagsüber durchschnittlich 30° warm - mal schauen, ob ich braungebrannt oder ausgetrocknet wiederkomme. ;-)
Die Wahl fiel eher zufällig auf Indonesien: Als ich vor mehr als einem Jahr mit den Vorbereitungen für einen Freiwilligendienst im Ausland begonnen hab, wollte ich anfangs noch nach Afrika, dann wegen großer Schwierigkeiten, etwas passendes zu finden, nach Island, Schweden, Norwegen oder Dänemark. Da dort aber scheinbar alle Plätze in den Projekten schon Monate vorher vergeben werden, bekam ich nur Absagen. Gleichzeitig hatte ich mich - jetzt kommt's - für einen Europäischen Freiwilligendienst im multilateralen Programm in Asien beworben, was nichts weiter heißt, als dass der Freiwilligendienst auch von der EU gefördert wird, aber nicht in Europa, sondern in Asien stattfindet. Und da das Projekt in Indonesien sich einfach viel besser angehört hat als in meinem Wunschland Indien, hab ich mich einfach für das entschieden!
Laut Beschreibung werde ich dann in einer Schule für sozial benachteiligte Kinder arbeiten, dass heißt, die Lehrer unterstützen, Englisch unterrichten und nachmittags am tollen Extra-Unterricht in Gartenarbeit, Gemüseanpflanzen und Pfadfinderei teilnehmen. Hoffentlich sieht die Arbeit dann direkt vor Ort auch in etwa so wie beschrieben aus, weil ich nämlich wirklich Lust zu all diesem Krams hab!
Momentan warte ich noch ein bisschen weiter: auf mein Visum, auf das Einladungsschreiben für das Vorbereitungsseminar in Berlin, das ja schon in einer Woche ist, auf Samstag und das Abschiedsfest und darauf, dass irgendwer alle Sachen für mich zusammensucht, die ich mitnehmen muss! :-)
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